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openITCOCKPIT 3.1 veröffentlicht

Mit dem Release openITCOCKPIT 3.1 erwarten Sie viele Neuerungen und Verbesserungen von openITCOCKPIT, wie zum Beispiel fünf neue Überwachungsmodule. Für ein problemloses Update stellt it-novum Anwendern eine Step-by-Step Anleitung bereit.

Fulda, 25. Juli 2017 – Durch fünf neue Überwachungsmodule wird die Funktionalität von openITCOCKPIT erweitert: Mit dem Modul „WMI“ können Windows Hosts auf Basis der WMI Schnittstelle überwacht werden. Das Modul „Basic Linux Monitoring“ ermöglicht die Basisüberwachung von Linux Systemen mit NRPE. „NWC Health“ überwacht die "Hardware Health" und „Postgres“ überwacht – wie der Name sagt - PostgreSQL Datenbankserver.

Neu unterstützt wird die Überwachung des Enterprise Content Management Systems Alfresco. Obgleich es freie Plugins gibt, ist das openITCOCKPIT-Modul „Alfresco“ die derzeit einzige Lösung die Alfresco Systeme mit Hilfe von check_alfresco und check_alfresco.jar vollumfänglich ins Monitoring integriert.

Die neuen Module sind zeit- und kostensparend, weil Nutzer eigenständig (durch One-click Installation) und viel schneller mit dem Monitoring in den Bereichen Betriebssysteme, Datenbanken und Hardware starten können. Dadurch, dass für alle genannten Module Service Templates und Service Template Groups mit ausgeliefert werden, profitiert der Anwender von bewährten Best Practice Vorgehensweisen beim Monitoring.

Weitere Neuerungen & zukünftige Entwicklungen

Als neues Feature wurde Check_MK auf Satelliten implementiert. Damit kann das Check_MK Discovery von einem Satelliten ausgeführt werden und muss nicht mehr exklusiv vom Master erfolgen. Mit dem neuen Feature ist es auch möglich, in abgetrennten Netzen ohne Einstellung vielfältiger Firewall Regeln einen Check_MK Scan auszuführen. Insgesamt erhöht dies die Sicherheit und bietet eine höhere Skalierbarkeit.

Mit der tiefergehenden Check_MK Integration erweitert sich openITCOCKPIT im Bereich des Service Discovery: neben der Nutzung der SNMP- und TCP-Agenten können nun auch Agenten wie NetApp, vSphere sowie weitere Check_MK Agenten eingebunden werden. Darüber hinaus können Anwender eine Vielzahl anderer Systeme über das Service Discovery anbinden. Der performante Ansatz der passiven Serviceübermittlung führt zu einer höheren Skalierbarkeit des Gesamtsystems. 

Die Erstellung und Befüllung der RRD-Dateien wird mit der Version 3.1 komplett von Statusengine übernommen. Der NPCD wird nicht mehr benötigt und kann deinstalliert werden. Das RRDtool begleitet openITCOCKPIT schon seit vielen Jahren und galt für lange Zeit, als defacto Standard um Performance-Daten zu speichern oder Graphen zu erstellen. Zukünftig wird openITCOCKPIT verstärkt auf alternative Datenbanken zur Speicherung von Performance-Daten und Metriken zurückgreifen und RRDtool komplett aus openITCOCKPIT entfernen. Dies wird die Flexibilität und Skalierbarkeit von openITCOCKPIT weiter erhöhen und dadurch die Performance verbessern indem die Systemlast reduziert wird.

Außerdem updatete das Entwicklerteam von openITCOCKPIT ihre Naemon Version auf die aktuelle 1.0.6. Version.

Wie schon vor längerer Zeit angekündigt, wird das alte Repository https://apt.open-itcockpit.com/ nach der Version 3.1 nicht mehr mit Updates versorgt und in Kürze abgeschaltet.

Zu beachten ist, dass je nach Tabellengrößen das Update auf die Version 3.1 länger dauert als bisherige Updates.

Weitere Hinweise und wie Sie beim Update oder der Repoumstellung vorgehen sollten, finden Sie im PDF „Update-Hinweise für openITCOCKPIT 3.1“.

Hier zum Download

Darüber hinaus möchten wir Ihnen heute schon einen Ausblick auf die kommende Version, openITCOCKPIT 3.2, bieten.

Die Anzahl der erfassten Metriken steigt von Tag zu Tag. Leider ist es oft schwierig, wichtige Informationen auf einem übersichtlichen Dashboard zusammenzufassen. Deshalb wird in openITCOCKPIT das beliebte Tool Grafana integriert, welches bequem die Erstellung eigener Dashboards mit Graphen erlaubt. Die Basisfunktionen schlummern bereits in openITCOCKPIT 3.1 und werden mit der Version 3.2 aktiviert.

Um auch in Zukunft, die wachsende Anzahl an Monitoring-Daten speichern und schnell zur Verfügung zu stellen, werden die Entwickler, CrateDB als alternatives Backend zu MySQL integrieren. Bei CrateDB handelt es sich um ein Datenbank-System, welches ein Cluster aus mehren Servern aufbaut. So kann die Kapazität des Monitorings genauso dynamisch wachsen, wie Ihre IT-Infrastruktur. Als zusätzlichen Nutzen übernimmt das Cluster die Wartung zum größten Teil selbst und kann Ausfälle von Knoten und Netzwerksegmenten problemlos abfangen.

Außerdem ist eine völlig überarbeite Version des i-doit/openITCOCKPIT Connectors in der Pipeline des Entwicklerteams.

Die neue Version soll unter anderem Folgendes bieten:

  • Erweiterung und Verbesserung der Importfähigkeiten von i-doit nach openITCOCKPIT (Filterung, Logging, „Diff Liste“ u.v.m.)
  • In openITCOCKPIT soll ein Link zum Objekt in i-doit abgespeichert werden können, sodass der User durch einen Klick direkt auf der i-doit Objekt-Seite landet.

Weiterführende Informationen

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