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Hochschule 4.0 - Digitalisierung von Lehre, Forschung und Verwaltung

Hochschule 4.0

Veranstaltung für IT-Leiter an Universitäten - Effiziente Zusammenarbeit an modernen Unis und Hochschulen

Fulda/Wien, 1. Juni 2016 – Die digitale Transformation stellt Hochschulen vor besondere Herausforderungen, eröffnet aber auch ganz neue Chancen. Die Veranstaltung „Hochschule 4.0“ am 29. Juni in Frankfurt wendet sich speziell an IT-Mitarbeiter an Hochschulen und zeigt das Potenzial auf, das die Digitalisierung für Verwaltungsprozesse, Lehrmittelverwaltung und Forschungsgruppen mit sich bringt.

Viele Universitäten sind bereits im digitalen Zeitalter angekommen. Die Organisation von Lehrmitteln, Forschungsgruppen oder Verwaltungsprozessen läuft größtenteils IT-gestützt ab. Mit steigendem Digitalisierungsgrad geraten die Bestandssysteme aber immer mehr an ihre Grenzen: Arbeitsgruppen arbeiten zunehmend interdisziplinär und international zusammen; bestehende Lehrmittelmanagementsysteme sind dem Dokumentenaufkommen und den Anforderungen der Studenten nicht mehr gewachsen; die Digitalisierung der Verwaltungsprozesse kann schnell zum hochschulweiten Großprojekt geraten.

Die Veranstaltung „Hochschule 4.0“ zeigt, wie Universitäten den Herausforderungen der digitalen Transformation begegnen können. E-Learning Experte Dr. Klaus Wannemacher vom HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. erklärt, wie die Digitalisierung Lehre und Wissenschaft neue Möglichkeiten eröffnet. Seit 2002 arbeitet er in zahlreichen Projekten, die sich mit neuen Ansätzen des IT-Managements an Hochschulen beschäftigen. Die ECM-Spezialisten von Alfresco und it-novum erklären anhand von drei konkreten Anwendungsfällen, wie verschiedene Bereiche von Hochschulen weiter digitalisiert werden können. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung wird gebeten.

Vortrag: Digitale Lehrmittelverwaltung

Viele Hochschulen benutzen Lehrmittelmanagementlösungen wie Moodle. Mit zunehmender Komplexität wird es jedoch immer schwieriger, das digital bereitgestellte Lehrmaterial effizient zu verwalten. Auch fehlen Möglichkeiten, gemeinsam an Dokumenten und Projekten zu arbeiten. Durch eine Verbindung der Dokumente in Moodle mit Alfresco One lassen sich diese Probleme lösen: Lehrpersonal und Studenten können aus Moodle heraus einfach Verknüpfungen zu Dokumenten erstellen, sodass ihre Bearbeitung und Erstellung in das Dokumentenmanagementsystem von Alfresco ausgelagert werden. Der Aufwand für manuelles Aktualisieren entfällt dadurch. In Alfresco One können sich die Nutzer darüber hinaus bereits während der Inhaltserstellung flexibel organisieren und gemeinsam an Dokumenten arbeiten.

Vortrag: Arbeitsgruppen einfach organisieren: Effiziente Zusammenarbeit in Projekträumen

Die Zusammenarbeit von Arbeits- und Forschungsgruppen, besonders interdisziplinärer, stellt viele Universitäten vor Herausforderungen: Einerseits verfügt jede Einrichtung über eine eigene IT-Infrastruktur, andererseits müssen die Beteiligten hochschulübergreifend in die Arbeitsprozesse eingebunden werden. Zusätzliche Komplexität resultiert aus dem Einsatz teils völlig unterschiedlicher IT-Anwendungen – wie z.B. der Terminkoordinierung über Groupware-Kalender, des Dokumentenaustauschs über Netzlaufwerke und des Wissensmanagements über Wikis. Alfresco One kombiniert diese Funktionalitäten in einer einfach zu bedienenden Weboberfläche, die es Arbeitsgruppen ermöglicht, ihre Projekträume selbst zu erstellen und die dazu nötigen Berechtigungen zu vergeben. Dadurch entfallen Wartezeiten auf die Bereitstellung von Projekträumen durch die IT-Abteilung und die Zusammenarbeit wird durch eine zentrale Kollaborationsanwendung deutlich vereinfacht.

Vortrag: Digitale Prozesse in der Universitätsverwaltung

Die digitale Abbildung von Verwaltungsprozessen ist aktuell eine der größten Aufgaben der Hochschul-IT. Häufig müssen verschiedene Fachabteilungen integriert werden, deren Prozesse nicht ausreichend dokumentiert sind. Viele Universitäten schrecken daher vor der Komplexität des Projekts zurück. Mit Alfresco Activiti ist es möglich, Fachverfahren zu integrieren und dadurch die Komplexität der Prozesse deutlich zu reduzieren. Der Ansatz von Activiti, der agiles Vorgehen ermöglicht, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Prozessdigitalisierung in der Universitätsverwaltung. Der Vortrag behandelt die technischen Aspekte der Digitalisierung und geht auch auf organisatorische Fallstricke ein.

Agenda: Vortragsprogramm mit Mittagsbuffet

12:00 - 12:15 Begrüßung und Themenüberblick
12:15 - 12:45 Key Note:Digitaler Aufbruch im Hochschulsystem – Dr. Klaus Wannemacher / HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.
12:45 – 13:15 Digitale Lehrmittelverwaltung mit Moodle und Alfresco One

13:15 – 13:45 Pause

13:45 – 14:05 Arbeitsgruppen einfach organisieren: Effiziente Zusammenarbeit in Projekträumen
14:05 – 14:30 Digitale Prozesse in der Universitätsverwaltung
14:30 – 15:00 Diskussions- und Fragerunde

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