Interview: „Open Source heißt bessere Anpassungsfähigkeit an spezielle Anforderungen“

Interview: „Open Source heißt bessere Anpassungsfähigkeit an spezielle Anforderungen“

Michael Deuchert unterstützt uns zukünftig im Bereich BI/Big Data
Michael Deuchert unterstützt uns zukünftig im Bereich BI/Big Data

Wir haben Zuwachs bekommen: Michael Deuchert unterstützt uns seit kurzem im Bereich Business Intelligence & Big Data. Ich habe mich mit ihm über seine Aufgaben unterhalten und wie GPU-basierte Analysen bei der Auswertung von Maschinendaten helfen können.

Michael, wer bist du?
Ich bin Informatiker, 24 Jahre alt und neuer Consultant im Bereich Business Intelligence & Big Data. Geboren bin ich in Lauterbach, also nicht weit entfernt von Fulda. An der Hochschule Fulda habe ich Anfang des letzten Jahres mein Bachelorstudium im Studiengang Angewandte Informatik abgeschlossen. Die Abschlussarbeit habe ich bereits bei it-novum geschrieben, wobei ich eine Architektur für Big Data Analytics mit Hadoop entwickelt habe, auf deren Grundlage mit einer GPU-basierten analytischen Datenbank Maschinendaten ausgewertet werden können. Den Benchmark-Test mit Jedox habe ich in diesem Beitrag beschrieben (und einem ausführlicheren Research Paper) und es gibt auch einen dazu passenden Screencast. Danach bin ich gleich in der Firma geblieben, erstmal als Werkstudent, um Praxiserfahrung zu sammeln und Zeit für mein Masterstudium zu haben. Seit kurzem bin ich als Consultant angestellt und mache den Master berufsbegleitend.
Die Themen, mit denen ich mich beruflich beschäftige, interessieren mich auch privat, so z.B. Machine Learning oder Data Mining. Abseits der Informatik bin ich seit Jahren sportlich aktiv, um fit und beweglich zu bleiben.

Was werden deine Aufgaben bei uns sein?
Als Consultant im Bereich Business Intelligence & Big Data gehören zu meinem Aufgabengebiet die Erfassung von kundenspezifischen Anforderungen und die nachfolgende technische Realisierung der Projekte mit den Softwarelösungen von Jedox, Pentaho und Cloudera. Außerdem bin ich zuständig für die Wartung und den Support für unsere Business Intelligence-Kunden.

Was bedeutet für dich Open Source?
Open Source-Software bietet die Vorteile höhere Flexibilität und Transparenz und die damit bessere Anpassungsfähigkeit an spezielle Unternehmensanforderungen. Wer Open Source einsetzt, profitiert zudem von den Communities, die nicht nur die Software weiterentwickeln, sondern mit denen auch ein aktiver Erfahrungsaustausch möglich ist.

Welche Richtung wird Open Source deiner Meinung nach in den nächsten Jahren einschlagen?
Besonders durch die Digitalisierung werden Themenfelder wie Big Data oder Maschinenlernen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Das wird sicherlich auch den Verbreitungsgrad von Open Source in Unternehmen positiv beeinflussen, weil sich viele dieser neuen Konzepte auch ausschließlich mit offenen Technologien realisieren lassen. Viele davon haben ja sogar ihren Ursprung im Open Source-Umfeld.

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