Swissport: weltweite Verrechnung mit SAP auf Pentaho-Basis

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Swissport setzt Pentaho für alle operationellen Systeme ein (Quelle: Swissport)

Swissport setzt Pentaho für alle operationellen Systeme ein (Quelle: Swissport)

Unsere Pentaho-Roadshow nimmt Fahrt auf: Nach gut besuchten Events in Wien und München geht es diese Woche im Norden weiter. In Frankfurt, Hamburg und Berlin stellen wir die neuesten Trends und spannende Usecase im Datenanalysebereich vor. Mit dabei: Swissport, die Pentaho für die Auswertung unter anderem von Flügen, Services und Personal einsetzen.

Im Vorfeld des Events in Berlin (am 15. Juli) habe ich mich mit Uwe Geercken, einem aktiven Mitglied der Pentaho-Community, über den Einsatz von Pentaho bei Swissport unterhalten.

Herr Geercken, wer sind Sie und was verbindet Sie mit Pentaho?
Ich arbeite bei Swissport am Flughafen Zürich mit ca. 2500 Angestellten und über 61.000 Mitarbeitern weltweit. Wir machen mehr als 3,9 Millionen Flüge mit 229 Millionen Passagieren pro Jahr möglich und bewegen dabei 4,1 Millionen Tonnen an Gütern. Bei Swissport bin ich für die Datenverarbeitung und das Reporting des Unternehmens zuständig, dazu kommt die Betreuung von Schnittstellen sowie das Projektmanagement. Pentaho setzen wir seit ca. acht Jahren für ETL, Reports, Analysen bzw. Cubes ein.

Wo setzen Sie Pentaho im Unternehmen ein?
Eigentlich werten wir mit Pentaho fast alle operationellen Systeme aus – Flüge, Services etc. Darunter sind auch komplexe Auswertungen für den Personalbestand, z.B. bezüglich der Abwesenheiten. Unsere Verrechnung in SAP für Zürich führen wir basierend auf Daten aus, die mit Pentaho aufbereitet werden (auditierter Prozess). Daneben beliefern wir auch unsere Kunden mit Daten aus Pentaho. Und wir beladen diverse interne Systeme mit diesen Daten, z.B. für die Planung von Flügen und Personal, die Budgetierung, oder für die Berechnung von KPIs in Jedox.

Warum Pentaho – wo sehen Sie konkret die Vorteile der Lösung gegenüber anderen Produkten?
Die Antwort ist einfach: Pentaho ist flexibel, vielseitig und verlässlich. Die Lösung lässt sich daneben gut mit anderen Systemen und Techniken kombinieren, eben weil sie Open Source ist.

Worüber wird es in Ihrem Vortrag auf dem Data Analytics Lunch in Hamburg gehen?
Ich werde über unser neuestes Projekt sprechen, bei dem es um die weltweite Verrechnung mit SAP geht. Dabei wird die Datenverarbeitung mit Pentaho gemacht. Dieses Projekt stellt die Verrechnung in einen Corporate- bzw. weltweiten Zusammenhang. Dadurch wollen wir die Erfahrungen der letzten Jahre und die Requirements aus Corporate Sicht einfließen lassen. Außerdem wollen wir die Audit Requirements berücksichtigen. Dabei geht es auch um Standardisierung.
Dazu kommt, das wir einen Ansatz gewählt haben, bei dem wir die Business-Logik aus den ETL Jobs ausgliedern. Die Business Rules werden extern erstellt und gepflegt und somit gibt es eine Trennung von IT (Code/Prozessen) und den Business Rules. Das erhöht die Qualität, erlaubt agilere Prozesse in der IT und macht das Ganze transparenter für die User.

Data Analytics Lunch am 14. und 15. Juli – noch Anmeldungen möglich
Die Roadshow „Data Analytics Lunch“ macht diese Woche in Frankfurt, Hamburg und Berlin Station. Für die Termine in Hamburg und Berlin sind noch Anmeldungen möglich.

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Stefan Müller - Director Business Intelligence & Big Data
Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bereich Governance & Controlling und Sourcing Management ist Stefan Müller bei it-novum gelandet, wo er den Bereich Business Intelligence aufgebaut und in Richtung Big Data weiterentwickelt hat. Stefans Herz schlägt für die Möglichkeiten, die die BI-Suiten von Pentaho und Jedox bieten, er beschäftigt sich aber auch mit anderen Open Source BI-Lösungen. Seine Begeisterung für Business Open Source im Bereich Datenintelligenz gibt Stefan regelmäßig in Fachartikeln, Statements und Vorträgen weiter.
Webprofile von Stefan: Twitter, LinkedIn, XING

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