Pentaho Expertenfrühstück und Kundentreffen

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Pentaho Business Frühstück

Alle an einem Tisch: Hersteller und Anwender kamen auf den Pentaho-Events im Mai zusammen

In den vergangenen Wochen habe ich an zwei sehr interessanten Pentaho-Events teilgenommen: Dem Pentaho-Kundentreffen in Frankfurt und dem Auftakt der Veranstaltungsreihe Pentaho Business Frühstück in Berlin. Während sich erstes um Erfahrungen mit der Pentaho BI-Suite beim Projekteinsatz im Unternehmen drehte, wurde bei letzterem intensiv über Big Data-Fragestellungen diskutiert. Ein kleiner Rückblick.

Die Expertenfrühstücksreihe veranstalten wir gemeinsam mit Pentaho, der erste Termin fand in der Hauptstadt statt. Es kamen knapp 20 Anwender und Pentaho-Interessierte, die mit uns und Bruno Ungermann von Pentaho diskutierten: über Big Data Analytics, den Einsatz von Hadoop in Kombination mit Pentaho und allgemeine Business Intelligence Anwendungen. Bei der Konzeption der Frühstücke hatten wir bewusst darauf gesetzt, keine Frontalveranstaltung durchzuführen, sondern auf den gezielten Meinungsaustausch zwischen den Teilnehmern zu setzen. Wir waren uns nicht sicher, ob das klappen würde, weil so etwas leicht steif und langweilig werden kann oder die Teilnehmer das Ganze als reine Marketingveranstaltung empfinden.

Zum Glück ging unsere Konzeption auf. Während der zwei Stunden gab es äußerst intensive und informative Gespräche, in denen deutlich zu spüren war, dass die Auswertung von Big Data-Beständen den Unternehmen unter den Nägeln brennt. Besonders unterhaltsam fand ich einige Anekdoten aus dem Projektalltag der Teilnehmer, die die Atmosphäre spürbar auflockerten. Für mich war das Frühstück eine gelungene Veranstaltung, die mich mit Spannung auf die kommenden Termine blicken lässt. Wer Interesse hat: das Pentaho Business Frühstück in Frankfurt morgen ist zwar schon ausgebucht, anmelden kann man sich aber noch für die drei anderen Termine.

Das zweite Pentaho-Event war das Kundentreffen des BI-Herstellers in Frankfurt. Die Tagesveranstaltung brachte eine Reihe von Pentaho-Projekten und -Anwendern zusammen, die momentan im deutschsprachigen Raum laufen. Sehr interessant waren vor allem die Beiträge zu den Projekten bei Swissport, Swisslos und der Mainzer Volksbank, die deutlich zeigen, dass sich Pentaho auch für anspruchsvolle Fragestellungen im Unternehmensumfeld einsetzen lässt. So setzt Swissport Pentaho für verschiedene Szenarien ein, darunter das Operational Reporting und Dashboards für das Topmanagement. Swisslos betreibt mit der BI-Software ihr Produktmarketing und die Spielsuchtprävention.

Für die it-novum stellte ich unser Pentaho-Projekt beim Automobilzulieferer BOS vor. BOS setzt Pentaho für das Projekt- und Lieferantencontrolling ein. Dafür haben wir externe Datenquellen, u.a. SAP und Excel an Pentaho angebunden, die Anwendung konsolidiert dann die Projektdaten in einem Cockpit. Der Einkauf von BOS nutzt das Reportingmodul von Pentaho zudem für die Bewertung der Zulieferer. Zusätzlich gibt es ein zentrales Operations-Cockpit in Pentaho, in dem über 30 Kennzahlen aus allen Produktionsstätten weltweit aggregiert werden.

Dank der überwiegend spannenden Projekte fand ich den Kundentag sehr anregend, nicht zuletzt, weil die meisten Teilnehmer erfreulich engagiert dabei waren. Aus meiner Sicht ist es absolut wünschenswert, diese Art der Anwenderplattform weiterzuführen, um den gemeinsamen Dialog zwischen Hersteller, Partnern und Kunden weiter auszubauen. Oft kommt diese Art der Kommunikation in meinen Augen viel zu kurz.

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Stefan Müller - Director Business Intelligence & Big Data
Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bereich Governance & Controlling und Sourcing Management ist Stefan Müller bei it-novum gelandet, wo er den Bereich Business Intelligence aufgebaut hat. Stefans Herz schlägt für die Möglichkeiten, die die BI-Suiten von Pentaho und Jedox bieten. Er beschäftigt sich aber auch mit anderen Open Source BI-Lösungen. Seine Begeisterung für Business Open Source für Datenanalyse und -aufbereitung gibt Stefan regelmäßig in Fachartikeln, Statements und Vorträgen und als Experte der Computerwoche weiter.
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