openITCOCKPIT ist der erste Anbieter von Hochskalierbarkeit auf Nagios-Basis

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Monitoring-Profi: Markus Stollwerk

Monitoring-Profi: Markus Stollwerk

Im politischen Bereich gilt ein Seitenwechsel als Fauxpas. In der Wirtschaft ist er dagegen nicht ungewöhnlich. Aus gutem Grund: wer von einem Anwenderunternehmen zum Hersteller wechselt, weiß genau, was ein Produkt können muss und was nicht. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir Markus Stollwerk von unserem Kunden regio iT seit kurzem in unserem openITCOCKPIT-Team haben. Ich habe mich mit ihm über openITCOCKPIT unterhalten und warum sich das Tool von anderen Monitoring-Lösungen abhebt.

Markus, du bist ein alter Hase in der Arbeit mit openITCOCKPIT…
Das kann man wohl so sagen! Vor zehn Jahren wurde eine der ersten Versionen von openITCOCKPIT bei der regio iT eingeführt. Somit bin ich tatsächlich ein Anwender der ersten Stunde. Das vorrangige Ziel war damals, ein einheitliches Monitoring zu schaffen und die vorhandenen „nackten“ Nagios-Installationen in den Fachbereichen abzulösen.

openITCOCKPIT hat also Vorteile gegenüber Nagios?

Ansprechend und intuitiv bedienbar: SAP-Monitoring mit openITCOCKPIT

Ansprechend und intuitiv bedienbar: SAP-Monitoring mit openITCOCKPIT

Auf jeden Fall! Ich wundere mich, dass immer noch viele Anwender mit Plain Nagios monitoren – eine reine Qual aus meiner Sicht. Im Gegensatz zu Nagios-Installationen bietet schon die Basisversion von openITCOCKPIT deutliche Vorteile: die Konfigurationsdateien müssen nicht per Hand gepflegt werden und alle Systeme können zentral gesteuert und konfiguriert werden. Und mit Hilfe von Templates lassen sich neue Systeme schnell und einfach in das Monitoring integrieren. Genau deswegen hat die regio iT dann auch die einzelnen Installationen in relativ kurzer Zeit durch openITCOCKPIT-Satelliten ersetzt.

Wobei es dabei nicht geblieben ist.

Genau. Als nächstes Ziel stand die Konsolidierung der anderen speziellen Monitoring-Lösungen an wie SCOM, Oracle, SAP Solution Manager etc. Zusätzlich sollten auch Monitoring-Lücken geschlossen werden für Systeme und Services, die wir gar nicht oder mit rudimentären Tools überwacht hatten. Wir haben also Zug um Zug unter anderem diverse Datenbanken (Oracle, MSSQL, DB2, MySQL, Postgres), Windows Monitoring (Exchange, AD, etc.), SAP Server, Webseiten, Rechenzentren etc. eingebunden. Hier wurde sehr schnell der Vorteil von openITCOCKPIT als Umbrella Monitoring-System sichtbar: alles lässt sich damit in einer Lösung überwachen.

Haben bei euch damals tatsächlich Vollzeitangestellte „händisch“ ins CCMS geschaut?

Per Mouseover kann man sich Details von Services anzeigen lassen

Per Mouseover kann man sich Details von Services anzeigen lassen

Ich erinnere mich noch, wie ein Kollege aus der SAP-Abteilung den ganzen Tag damit beschäftigt war, 100 Server „per Hand“ zu überwachen und kontrollieren. Ab der Einführung von openITCOCKPIT mussten wir nur noch auf das visuelle Dashboard schauen. Das war ein Riesenvorteil. Neben der Zeitersparnis hat openITCOCKPIT natürlich den klaren Vorteil, Fehler viel schneller zur erkennen.

Wie hat sich openITCOCKPIT im Verlauf eures Projekts bewährt?

Durch das rasante Ansteigen der SLA musste schnell eine Lösung her, um den Kunden über die garantierten Verfügbarkeiten berichten zu können. Das dafür entwickelte Autoreports-Modul ermöglicht es, einfach und automatisiert einheitliche Reports zu generieren und diese den Kunden als PDF zur Verfügung zu stellen. Das war eine große Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.

Um die 24×7-Verfügbarkeit sicherzustellen, führten wir das EVK-Modul ein. Hierüber lassen sich die Status der einzelnen Überwachungen mit Regeln wie AND, OR, EQUAL korrelieren. Der berechnete Wert spiegelt den Zustand eines komplexen Systems wieder. Dadurch mussten Kollegen nicht mehr mitten in der Nacht geweckt werden, sondern der Alarm ging nur dann los, wenn von einem redundanten Gerät beide Hälften ausgefallen waren. Denn nur dann besteht sofortiger Handlungsbedarf.

Warum bist du zu it-novum gewechselt?

Etabliertes Monitoring-System: openITCOCKPIT

Etabliertes Monitoring-System: openITCOCKPIT

Ich kann mit Sicherheit von mir behaupten, dass ich im Bereich Monitoring schon einiges umgesetzt habe. Die Arbeit bei regio iT war immer spannend und inspirierend, aber zum Hersteller zu wechseln, war für mich der konsequente Schritt, weil ich mich immer für die Entwicklung von openITCOCKPIT interessiert habe.

Was dieses Produkt so spannend macht, sind einige starke Features, die andere Monitoring-Lösungen so nicht bieten. Zum Beispiel ist openITCOCKPIT der erste Anbieter von Hochskalierbarkeit auf Nagios-Basis. Es gibt viele Schnittstellen zu wichtigen ITSM-Lösungen, die aus dem Alltag vieler IT-Abteilungen nicht mehr wegzudenken sind (i-doit, OTRS). Das ist nicht selbstverständlich und ich halte das für einen wichtigen Vorteil im IT-Alltag.

Somit bin ich auf meine neuen Aufgaben bei der it-novum gespannt und hoffe, bei unseren Kunden als Consultant anspruchsvolle Monitoring-Lösungen umsetzen zu dürfen!

Erfahren Sie mehr über openITCOCKPIT:

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Stephan Kraus - Leiter Presales & Support Stephan ist in unserem Fachbereich „IT-Service Management“ die Schnittstelle zwischen IT-Service-Prozessen und Systemmanagement. Er verfügt über jahrelange Erfahrung im Helpdesk-Bereich und ist Experte für die IT-Dokumentationssoftware i-doit und unser Monitoring-System openITCOCKPIT.