MongoDB – Die Datenbank für alle Fälle

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Die wichtigsten zehn Big Data-Technologien

Mongo DB: Die Allzweckdatenbank für große und unstrukturierte Datenmengen.

MongoDB ist eine der führenden NoSQL-Datenbanken aus dem Open Source-Bereich. Als Allzweckdatenbank eignet sich MongoDB bestens für die heutige IT-Landschaft mit ihren großen und unstrukturierten Datenmengen.

Real-Time-Analytics mit NoSQL
MongoDB wurde entwickelt, um die strukturbedingten Begrenzungen relationaler Datenbank-Management-Systeme zu überwinden und damit den steigenden Anforderungen an Datenverarbeitung und -auswertung zu begegnen. Eine der Kerntechniken von MongoDB ist die dokumentenbasierte Speicherung der Daten. MongoDB ist auf ein dynamisches Schema ausgelegt, dass sich neuen Daten flexibel anpasst. MongoDB kann auf Grund des Sharding-Ansatzes auch eine sehr große Anzahl strukturiert und unstrukturiert vorliegender Daten sehr schnell bereitstellen, indem der Speicherprozess von einer Maschine auf mehrere Rechner skaliert wird.

Auf MySQL-typische Relationstabellen und Joins, die mit dem Ausbau der Datenbank immer komplexer werden, wird verzichtet. Um Dokumente mit ähnlicher Struktur zusammenzufassen nutzt das Datenbankmanagementsystem sogenannte Collections. Eine Collection kann beliebig viele Dokumente beinhalten und auch die einzelnen Dokumente können eine beliebige Anzahl frei definierbarer Felder besitzen, und auch Array-Strukturen sind möglich.

Vorteile von MongoDB:

  • Große Flexibilität und hohe Geschwindigkeit
  • Schemafreiheit
  • Dynamische Entwicklung und hohe Skalierbarkeit der Datenbank von einzelnen Servern bis hin zu komplexen Architekturen über mehrere Rechenzentren

Dokumentenbasierte Speicherung und dynamische Schemata
MongoDB unterstützt virtuelle Umgebungen, Cloud Computing und alle gängigen Betriebssysteme. Durch die Schemafreiheit hält sich der Implementierungsaufwand in Grenzen. Änderungen an der Datenstruktur lassen sich ebenfalls leicht vornehmen, weshalb sich MongoDB auch für neue und dadurch oft ändernde Datenstrukturen eignet. Die von MongoDB bereitgestellten Funktionen und Inhalte wie das Aggregation Framework, die Tag Sets und die eingebaute Replikation mit automatisierter Ausfallsicherheit sorgen für eine große Zuverlässigkeit.

 

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Stefan Müller - Director Business Intelligence & Big Data
Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bereich Governance & Controlling und Sourcing Management ist Stefan Müller bei it-novum gelandet, wo er den Bereich Business Intelligence aufgebaut hat. Stefans Herz schlägt für die Möglichkeiten, die die BI-Suiten von Pentaho und Jedox bieten. Er beschäftigt sich aber auch mit anderen Open Source BI-Lösungen. Seine Begeisterung für Business Open Source für Datenanalyse und -aufbereitung gibt Stefan regelmäßig in Fachartikeln, Statements und Vorträgen und als Experte der Computerwoche weiter.
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