IT-Servicemanagement: „Open Source ist flexibler und leistungsfähiger“

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Thomas Trenz, Geschäftsführer JDisc

Thomas Trenz, Geschäftsführer JDisc

Die #CeBIT 2015 steht vor der Tür, und wir werden in diesem Jahr zusammen mit unserem neuen Partner JDisc UG  vertreten sein. Mit JDisc intensivieren wir seit Mitte letzten Jahres unser Engagement im IT-Servicemanagement. Das Ergebnis – den ITSM-Stack – präsentieren wir gemeinsam auf der CeBIT in Halle 6, Block 16, Stand 010. Damit ihr vorab schon ein wenig über JDisc erfahrt, haben wir mit Thomas Trenz, dem geschäftsführenden Gesellschafter, über die wachsende Bedeutung von Open Source im Datacenter-Betrieb gesprochen.

Wer bist Du und was verbindet Dich mit Open Source?
Seit April 2009 bin ich geschäftsführender Gesellschafter der Firma JDisc UG. Wir kümmern uns um Lösungen im Bereich automatische Netzwerkinventarisierung und -dokumentation.

Heute kommt man an Open Source-Software nicht vorbei und auch unsere Software verwendet viele Open Source-Komponenten wie beispielsweise die Datenbank PostgreSQL. Natürlich profitieren wir im Moment sehr von Open Source-Tools. Daher überlegen wir, wie wir der Community durch die Veröffentlichung einiger unserer Komponenten etwas zurückzugeben können. Ein erster Schritt, wenn auch nicht Open Source, ist die kostenlose Starter Edition unserer Software.

JDisc ist seit Mitte letzten Jahres Partner von it-novum. Welche Chancen siehst du in der Partnerschaft?
it-novum ist stark im Bereich Mittelstand und Enterprise-Kunden. Diese Kunden verwenden oft noch hochpreisige Lösungen für IT-Servicemanagement (ITSM). Zusammen mit it-novum können wir diesen Kunden beweisen, dass es leistungsfähige ITSM-Lösungen gibt, die erheblich günstiger sind als die Lösungen der Platzhirsche und dabei sogar oft flexibler und performanter.

Auf der CeBIT werden wir beide gemeinsam mit unserem Partner Synetics am IT-Servicemanagementstand vertreten sein. Was erwartet ihr euch von der CeBIT?
Wir freuen uns auf interessante Gespräche mit einem netten Fachpublikum! Ich denke, wir werden einige Anregungen für neue Features von der CeBIT mitnehmen. Und natürlich freuen wir uns auch über neue Interessenten und Kunden.

Welches Potenzial siehst du für IT-Servicemanagement in den nächsten Jahren?
Wir wollen weiter in Richtung Automatisierung gehen. Im Idealfall heißt das, dass wir IT-Services automatisch anhand von Schablonen erkennen können. Bisher ist im Bereich IT-Service-Modellierung immer noch viel Handarbeit angesagt. Und Cloud Computing ist in aller Munde. Daher müssen wir schauen, wie wir die Cloud Services in Zukunft integrieren und eventuell auch automatisch dokumentieren. Für unsere Produkte haben wir die Vision, die ganze IT-Umgebung inklusive aller Komponenten erkennen und abbilden zu können. Hier haben wir schon viel erreicht, und wir haben noch viel vor. Wir blicken gespannt auf neue Technologien und Herausforderungen im Bereich Netzwerkinventarisierung.

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Steffen Rieger - Director Infrastructure & Operations
Steffen Rieger leitet den Bereich Infrastruktur bei it-novum. Das umfasst den strategischen Vertrieb von Open Source Datacenter-Lösungen, den Betrieb der Rechenzentren der Konzerngruppe sowie die Leitung diverser operativer Teams.

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