Interview: “Ziele nur mit Pentaho erreichbar“

0
Pentaho im Einsatz bei der STIWA Group

Pentaho im Einsatz bei der STIWA Group

Bereits 114 Anmeldungen zählt das Pentaho User Meeting am 16. Februar. Dabei sind auch Werner Fragner und Alexander Meisinger vom Automatisierungsspezialisten STIWA Group. Sie werden in ihrem Vortrag die auf Pentaho basierende Software AMS Analysis-CI vorstellen und wie sich damit Effizienzgewinne bei Produktionsanlagen realisieren lassen.

Herr Fragner, Herr Meisinger, wer sind Sie?
Wir kommen von der STIWA Group. Die STIWA beschäftigt rund 1.400 Mitarbeiter weltweit. Unsere Kunden kommen aus der diskreten Produktion, das sind Automotive, Möbel- und Fensterbeschläge, Medizintechnik und die Leichtindustrie. Das Kerngeschäft der STIWA ist die Hochleistungsautomation. Weitere Geschäftsbereiche sind die Automotive-Zulieferproduktion von hochwertigen Metall- und Kunststoffbaugruppen und Manufacturing Software. Zusätzliche Kernkompetenzen der STIWA umfassen die Produktentwicklung für Fertigungsautomation, energieeffiziente Gebäudetechnik und Laborautomation.

Werner Fragner & Alexander Meisinger, STIWA Group

Werner Fragner & Alexander Meisinger, STIWA Group

In der Manufacturing Software Division sind wir Hersteller von standardisierten Softwareprodukten in der diskreten Produktion und Systemintegrator in der globalen Produktion unserer Kunden. Mit unseren Softwareprodukten stellen wir in der diskreten Produktion die Durchgängigkeit vom Signal bis zum ERP her. Die Schwerpunkte liegen dabei in der Erfassung, Verknüpfung, Visualisierung und Analyse von Maschinen-, Produkt- und Prozessinformation.

Während Werner Fragner Software-Architekt und Projektleiter ist, leitet Alexander Meisinger den Software-Vertrieb am Standort Hagenberg in Österreich.

Wo setzen Sie Pentaho im Unternehmen ein?
Wir setzen Pentaho als Basis in unserem Analysewerkzeug „AMS Analysis-CI“ ein. Mit AMS Analysis-CI produzieren unsere Kunden erfolgreicher, weil sie die Anlagenhochlaufzeit bei der Inbetriebnahme neuer Anlagen um 25% verkürzen und die Gesamtanlageneffektivität (OEE) um durchschnittlich 15% steigern können.

Effiziente Produktion mit AMS Analysis-CI und Pentaho bei der STIWA Group

Effiziente Produktion mit AMS Analysis-CI und Pentaho bei der STIWA Group

Die Grundlage der Analyse stellt unser Anlagenleitstand „AMS ZPoint-CI“ dar. Im Anlagenleistand sind sowohl Features aus dem HMI/SCADA- als auch aus dem MES-Bereich integriert. Dabei stehen die Bedienung der Anlage bzw. die lückenlose, automatisierte Erfassung von Maschinen-, Prozess- und Produktdaten von STIWA- und Non-STIWA-Anlagen im Fokus.

Was ist Ihre aktuelle Aufgabenstellung beim Einsatz von Pentaho?
Momentan arbeiten wir an der der nahtlosen Ablösung unserer bestehenden Analysesoftware im laufenden Betrieb – diese ist seit ca. 15 Jahren am Markt. Unser Ziel ist es, mit AMS Analysis-CI ein langlebiges Produkt herzustellen, weshalb wir auf eine neue technologische Basis setzen, eben Pentaho. Dabei erhalten wir die bewährte Funktionalität des alten Tools und integrieren gleichzeitig die geänderten bzw. neuen Anforderungen unserer Kunden.

Warum setzen Sie auf Pentaho – wo liegen für Sie die Vorteile der Lösung?
Wir haben festgestellt, dass wir unsere Ziele nur mit Pentaho erreichen können. Außerdem ist das System leicht erweiterbar und bietet eine gute Unterstützung für Ad-Hoc-Analysen durch den Analyzer. Nicht zuletzt hat uns die Datenabstraktionsschicht durch Mondrian sehr gut gefallen.

Worum wird es in Ihrem Vortrag gehen?
Unser Vortrag trägt den Titel „Effiziente Produktion mit AMS Analysis-CI und Pentaho“. Dabei werden wir die Herausforderungen in der diskreten Produktion schildern, nämlich

  • Anforderung einer „breiten“ Schnittstelle als Datenbasis für eine kontinuierliche Anlagenoptimierung,
  • die Produktion mit geregelten Prozessen global beherrschen,
  • eine globale Traceability auf Teileebene erreichen.

Natürlich werden wir auch unsere Erfahrungen aus dem Projekt bei der Entwicklung der Lösung vorstellen. Es wird hier um die Migration der bestehenden Features wie die OEE-Detailanalyse oder Traceability gehen, die Entwicklung neuer Features (z.B. Ad-Hoc-Analysen), User Experience und die Gesamtarchitektur der Software.

Was sind Ihre Erwartungen an das Event?
Wir möchten die Pentaho-Community kennenlernen und für´s eigene Unternehmen nutzen. Wir versprechen uns viel von der Vernetzung mit den Pentaho-Produktmanagern und weiteren Pentaho-Entwicklern. Außerdem wollen wir eine Antwort auf die Frage „Wie sieht die Pentaho-Roadmap aus?“ erhalten. Nicht zuletzt freuen wir uns, Einblick in weitere Projekte und Erfahrungen zu erhalten.

Das Pentaho User Meeting findet am 16. Februar in Frankfurt statt.
Agenda und Anfahrtsbeschreibung
Zur Anmeldung

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Tags: , , , ,

Stefan Müller - Director Business Intelligence & Big Data
Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bereich Governance & Controlling und Sourcing Management ist Stefan Müller bei it-novum gelandet, wo er den Bereich Business Intelligence aufgebaut hat. Stefans Herz schlägt für die Möglichkeiten, die die BI-Suiten von Pentaho und Jedox bieten. Er beschäftigt sich aber auch mit anderen Open Source BI-Lösungen. Seine Begeisterung für Business Open Source für Datenanalyse und -aufbereitung gibt Stefan regelmäßig in Fachartikeln, Statements und Vorträgen und als Experte der Computerwoche weiter.
Webprofile von Stefan: Twitter, XING, Google+

Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.