Interview: „Befürworter von Open Source setzen sich in IT-Abteilungen zunehmend durch“

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Stefan Böttcher betreut bei synetics das Partnermanagement

Stefan Böttcher betreut bei synetics das Partnermanagement

Stefan Böttcher verantwortet seit dem 1. Mai das Partnergeschäft bei synetics, dem Düsseldorfer Unternehmen hinter i-doit. Wir sind seit sieben Jahren Partner von synetics und haben seitdem mehr als 75 Projekte auf i-doit-Basis erfolgreich umgesetzt. Was das Partnergeschäft zwischen it-novum und synetics in Zukunft bringen wird, erläutert Stefan im Interview.

Stefan, welche Ziele hast du im Channel mit den Partnern generell und mit itn im Besonderen?
Unser Ziel ist es, die Beherrschung des IT-Betriebs für kleine und mittlere Unternehmen mit einer passenden Lösung zu begleiten. Dabei konzentrieren wir uns nahezu ausschließlich auf die Weiterentwicklung von i-doit. Unsere Partner bilden die Schnittstelle zu den i-doit-Kunden und stellen über ihr eigenes Portfolio passgenaue Projektlösungen für die Anwender zu Verfügung. Mit ihrer starken Position im Mittelstands- und Konzernumfeld kommt der it-novum dabei eine ganz besonders wichtige Rolle in Verbindung mit ITSM-Lösungen beim Monitoring (openITCOCKPIT), Ticketing (OTRS) und der Inventarisierung (JDisc) zu. Unser Ziel ist es, it-novum bestmöglich dabei zu unterstützen, diese starke Position im In- und Ausland weiter auszubauen.

Was hast du zu bieten? Was bekommen Partner von synetics, was sie bei anderen Anbietern nicht erhalten?
Bei uns baut die Partnerschaft auf einem extrem starken, technisch ausgereiften Produkt auf. Die aktuelle Diskussion rund um IT Service Management-Themen kommt uns dabei entgegen. Bei dem Versuch, unser Marktpotenzial genauer zu bestimmen, sind wir vor kurzem selbst davon überrascht worden, wie viele Organisationen auch heute noch mit händischen Lösungen ihre IT dokumentieren. Das ist ein enormes Potenzial für professionelle Produkte und Services im ITSM!

Rund um unser Produkt unterstützen wir unsere Partner darüber hinaus mit zielgruppenspezifischen Marketingaktivitäten und technischem Support. Das Ergebnis sind qualitativ hochwertige Sales Leads, wie sie normalerweise in Technologiemärkten nicht üblich sind. In einem Satz: Wir bieten ein überdurchschnittlich hohes Wachstumspotenzial.

Woran machst du das fest?
Der Betrieb und Schutz der IT-Infrastruktur wird laut Erhebungen des IT Service Management Forum (itSMF) bei 50 Prozent aller IT-Abteilungen hierzulande nach wie vor ohne vernünftige Methode angepackt. Unternehmen gehen damit erhebliche Risiken bezüglich Sicherheit, Compliance oder Kreditvergabe ein. Hinzu kommt ab nächstem Jahr das IT-Sicherheitsgesetz, das zusätzliche Anforderungen an Unternehmen stellt.

Wir beobachten außerdem mit großer Freude den wachsenden Einfluss von quelloffener Software. Open Source-Anwender sind hoch motiviert und technisch versiert und setzen sich in den IT-Abteilungen durch Innovationskraft zunehmend durch. Diese hochprofessionellen IT-Administratoren wollen clevere Tools wie i-doit zu einem fairen Preis, mit denen sie coole Sachen machen können. Genau das unterstützen wir!

Wie macht ihr die Partner fit bzw. wie kooperiert ihr hierbei mit Partnern?
Stichwort Entwicklungspartnerschaft: i-doit hatte schon immer neben einer leistungsfähigen CMDB eine kluge API-Infrastruktur und hat die auch so offen wie möglich gespielt. Das bedeutet, wer als Partner oder Kunde gute Ideen für funktionale Erweiterungen hat, kann die mit uns auch umsetzen und sogar vermarkten. Wir entwerfen hierfür derzeit einen Rahmen, in dem Kunden und Partner sicher, zielführend und profitabel entwickeln können. Da entsteht eine völlig neue Innovationsmaschine für gute, bezahlbare, hochkarätige IT-Dokumentation und ITSM. Hinzu kommen natürlich alle wichtigen Faktoren wie Sales Leads, Marketing, Support und nicht zuletzt unsere jährlich stattfindende i-doit Anwenderkonferenz im September.

Was macht i-doit darüber hinaus als Lösung interessant?
Anwenderangaben zufolge ist unsere Software besonders flexibel, innovativ und wird permanent in alle Richtungen weiterentwickelt. Ein Beispiel dafür ist unser neuestes Augmented Reality-Projekt, bei dem wir zeigen werden, wie der i-doit-Anwender in Zukunft mit unserer Software optimal arbeiten kann. Auf unserer Anwenderkonferenz im September werden wir dazu einen AR-Prototypen zeigen, in dem der Admin über eine Hololens sieht, welche seiner Items bereits in i-doit abgebildet sind, und wie er beispielsweise noch fehlende oder neue Objekte in einem Rack einstecken und verkabeln muss – inklusive Übertragung der Konfigurationsdaten an i-doit.

Wir kümmern uns also aktiv darum, dass die Möglichkeiten mit unserem Produkt wirklich verstanden und in jeder individuellen Anwendung voll ausgeschöpft werden. Hier wird auch noch einmal deutlich, wie wichtig uns Partner mit erstklassigem Knowhow und hoher technischer Kompetenz sind, ohne die das Potenzial von i-doit nicht voll ausgeschöpft werden könnte. Einer der wesentlichen Gründe, warum wir die Partnerschaft mit it-novum sicher weiter forcieren werden!

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Stephan Kraus - Leiter Presales & Support Stephan ist in unserem Fachbereich „IT-Service Management“ die Schnittstelle zwischen IT-Service-Prozessen und Systemmanagement. Er verfügt über jahrelange Erfahrung im Helpdesk-Bereich und ist Experte für die IT-Dokumentationssoftware i-doit und unser Monitoring-System openITCOCKPIT.

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