Ein starkes Paar: openITCOCKPIT und i-doit

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Screenshot der Schnittstelle zwischen i-doit und openITCOCKPIT

In openITCOCKPIT wird die Schnittstelle zu i-doit konfiguriert

Die Ansprüche an das Monitoring von IT-Infrastrukturen sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen: neben Servern werden zunehmend weitere Hardware-Komponenten und auch Services und Prozesse einbezogen. Um in dieser Vielfalt die Übersicht zu bewahren, ist der Einsatz einer CMDB (Configuration Management Data Base) unumgänglich.
it-novum setzt dabei auf i-doit und hat jüngst eine eigene Schnittstelle geschaffen, um i-doit in die Monitoringlösung openITCOCKPIT einzubinden. Ich habe mich dazu mit Joachim Winkler, Chef von synetics, dem Unternehmen hinter i-doit, und Steffen Rieger, Director Infrastructure & Operations bei it-novum, unterhalten. Im Interview erläutern die beiden ITSM-Experten, welche Vorteile sich für Entscheider und Admins durch die neue Schnittstelle ergeben.

Konrad Buck: Herr Winkler, können Sie in wenigen Sätzen zusammenfassen, was i-doit ist und wie IT-Abteilungen davon profitieren?
Joachim Winkler: i-doit ist vom Ursprung her eine IT-Dokumentationssoftware, die Anwendern dabei hilft, ihre IT systematisch zu erfassen und zu verwalten. Im Mittelpunkt steht dabei die CMDB für die technische Betriebsdokumentation, in der sämtliche Informationen zu den IT-Systemen einer Organisation erfasst und in ihren Wirkzusammenhängen dargestellt werden. Neben diesen Basisfunktionen bietet i-doit Erweiterungsmodule für IT-Sicherheit (VIVA) und Discovery (JEDI) an, welche die IT-Administration zusätzlich vereinfachen und effektiver gestalten. Mit i-doit sehen Admins auf einen Blick, welche IT sie haben und wie die einzelnen Komponenten zusammenhängen. Das hilft ihnen dabei, ihr IT-Service-Management zu modellieren und zu optimieren.

Buck: Warum hat it-novum überhaupt eine Schnittstelle zu i-doit entwickelt?
Steffen Rieger: In einer CMDB liegen bereits sämtliche Informationen über die IT vor – das wollten wir uns für openITCOCKPIT zunutze machen, indem wir die relevanten Informationen über die zu überwachenden IT-Services synchronisieren und dem Anwender so Doppelarbeit ersparen. Das hat auch den Vorteil, dass sich weitere Schritte automatisieren lassen: Aus der CMDB wird an openITCOCKPIT übertragen, welche Systeme und Anwendungen wo laufen. Im Hintergrund legt openITCOCKPIT automatisch die passenden Checks zur Überwachung dieser Systeme an. Das erspart dem Nutzer, diese Checks selbst von Hand einzurichten. Wir wollten aber das Rad nicht neu erfinden und eine eigene CMDB entwickeln. Deshalb haben wir uns mit unserem Partner synetics zusammengetan, der mit i-doit bereits die notwendige Grundlage dafür bereitstellt.

Buck: Wie genau sieht eigentlich die Zusammenarbeit zwischen synetics und it-novum aus?
Winkler: it-novum ist schon seit Jahren ein enger Partner von synetics. Gemeinsam entwickeln wir i-doit weiter und wollen diese Kooperation in Zukunft noch enger verzahnen. Ein Ausweis dieser engen Zusammenarbeit ist, dass it-novum nach der Umstrukturierung unseres Partnerprogramms Anfang 2013 direkt unser erster Prefered Partner geworden ist. Wir profitieren neben dem fachlichen Austausch natürlich auch davon, dass wir mit it-novum weitere Märkte erschließen können.

Buck: Herr Rieger, mit dem Release der i-doit Version 1.2 gab es nicht nur seitens synetics einige Veränderungen. Auch bei der Schnittstelle zu openITCOCKPIT hat sich einiges getan, oder?
Rieger: Richtig. Die Version 2.0 der Schnittstelle unterstützt alle aktuellen Versionen von i-doit. Eine Verbesserung der neuen Schnittstelle ist beispielsweise, dass sich nun alle Funktionen direkt in openITCOCKPIT konfigurieren lassen. Damit wollten wir den Anwendern die Nutzung von i-doit in openITCOCKPIT noch einfacher machen. Die CMDB ist nach der Methode ITIL für die Erstaufnahme von Assets das führende System. Ist das Asset erst mal in i-doit angelegt, können neben dem bereits erwähnten Automatismus natürlich auch manuell weitere Checks angelegt werden. Weitere Informationen, die über die Schnittstelle ebenfalls in openITCOCKPIT zugänglich gemacht werden, sind beispielsweise in der CMDB hinterlegte Abhängigkeiten, SLAs oder Notfallpläne.

Buck: Herr Winkler, Herr Rieger – vielen Dank für das Gespräch!
Wer weitere Informationen zur Schnittstelle haben möchte, findet eine ausführliche Beschreibung hier.

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Konrad Buck ist seit 1989 als freier Journalist und Kommunikationsberater in der IT-, TK- und Internet-Szene tätig. Seit gut einem Jahr ist er im Hauptberuf Communications und Community Manager für die IT-Dokumentation i-doit bei der synetics GmbH in Düsseldorf. Seine guten Kontakte zu Presse, Multiplikatoren und Unternehmen nutzt Konrad Buck für Integrationsprojekte. Hierbei koppelt er klassische Public Relations und Kommunikationstechnik, um Unternehmen neue Wege der Kundenansprache zu ebnen, erweiterte Geschäftsmodelle aufzusetzen und ertragreiches Geschäft zu generieren. Konrad Buck ist verheiratet, hat zwei Töchter und arbeitet in Düsseldorf.

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