EDI sei Dank: Mit SAP nach Mexiko

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Lieferabruf-ediStellen Sie sich vor, in Mexiko fällt ein Sack Bohnen um. Was geht Sie das an? Normalerweise nichts es sei denn, Sie sind Bohnenlieferant und Ihr Kunde in Mexiko braucht Ersatz.

Seit Jahren betreut die it-novum GmbH eine vollautomatische Lieferplanabwicklung per EDI mit verschiedenen Kunden. Kennzeichen dieser Abwicklung ist es, dass

  • Einkaufs-Lieferpläne von Service-Providern nach VDA-Standard gemappt  und anschliessend in
  • Verkaufs-Lieferpläne umgewandelt werden.
  • Automatische Benachrichtigung des Vertriebsmitarbeiters bei Eintreffen eines neuen Lieferplans per SAP-Mail ist ebenso darin enthalten, wie die
  • Erzeugung eines Lieferavises, wenn die bestellte Ware ausgeliefert wird.

Bisher wurde diese Abwicklung nur für deutsche Kunden und Warenempfänger eingesetzt. Jedoch ist seit kurzem dieser Prozess auf einen Kunden in Mexiko erweitert worden. Dabei wurde diese Lösung so gestaltet, dass der Anschluss weiterer Kundenwerke ohne Änderungen im Mapping möglich ist und nur mit Stammdatenänderungen auf Kunden- und Lieferantenseite abgewickelt werden kann.

Sobald sich der dispositive Bedarf beim Kunden ändert, kann ein neuer Lieferplanabruf ausgelöst werden, der dann automatisch bis zum Lieferanten durchgereicht wird.

Mit Erzeugung eines Lieferavis zum Zeitpunkt des Warenausgangs wird der Kunde über zu erwartende, zukünftige Wareneingänge informiert und kann sie in seine Disposition einfliessen lassen.

Die Avisierung ist gleichzeitig die Basis für die Wareneingangsbuchung. Zwecks Daten- und Übertragungssicherheit werden die lieferanten- und bestellbezogenen Fortschrittszahlen mit jedem Austausch fortgeschrieben und bei jeder Übertragung verifiziert. Damit ist ausgeschlossen, dass Daten verlorengehen.

Diese Lieferszenarien werden sowohl für Konsignationsbeschickungen als auch im Bereich Normallieferung mit direkter Fakturierung verwendet.

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Michael Kienle - Geschäftsführer „Open Source gehört in die Business-Welt und nicht in die Technologieecke“ – die Auffassung von Open Source als Business-Thema hat Michael Kienle maßgeblich mitentwickelt. Als ehemaliger Chief International Officer für die Open Source Business Foundation und Geschäftsführer eines SAP- und Open Source-Beratungsunternehmens gehört Michael zu den führenden Köpfen in der Open Source-Welt. Er schreibt regelmäßig als Experte für die Computerwoche.
Webprofile von Michael: Twitter, XING, LinkedIn

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