Die KAP Beteiligungs-AG wechselt von VMware auf oVirt

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Firmengebäude 2Herstellerunabhängigkeit, Flexibilität, keine Lizenzkosten – immer mehr Unternehmen setzen auf die Vorteile von Open Source-Software. Für die Virtualisierung allerdings nutzen die meisten noch immer proprietäre Lösungen, vor allem vom Marktführer VMware.Dass es auch anders geht, zeigt unser Migrationsprojekt mit der KAP AG.

Die börsennotierte KAP Beteiligungs-AG gehört zu den größten europäischen Beteiligungsgesellschaften in den Bereichen Textil und Automotive. Um wettbewerbsfähiger zu werden, hat die KAP AG ab 2013 weitreichende Umstrukturierungen in ihrer IT vorgenommen und wollte dabei auch ihr Data Center auf offene und flexible Lösungen migrieren. So stand das Unternehmen vor der Frage, welche Lösung die bis dato eingesetzten Virtualisierungssoftware von VMware ablösen sollte.

Logo KAP AGGemeinsam mit KAP haben wir deshalb verschiedene Virtualisierungslösungen – proprietäre wie auch Open Source-Systeme – eingehend evaluiert. Das Ergebnis: Nur die quellenoffene Infrastruktur- und Virtualisierungsmanagementplattform oVirt bot die gewünschte Offenheit und Flexibilität und konnte es gleichzeitig mit dem Funktionsumfang von VMware aufnehmen.

Das Migrationsprojekt war aufwendig: Insgesamt mussten zirka 1.100 virtuelle Maschinen umgestellt werden, viele davon manuell. Dennoch gelang es uns, die meisten Schritte ohne Downtime durchzuführen.Für die Speicherverwaltung hat die KAP AG unsere Storage-Lösung openATTIC eingeführt, die unter einer Pythonoberfläche verschiedene Open Source Tools integriert. Die Systemüberwachung übernimmt unser Nagios-basiertes Monitoringwerkzeug openITCOCKPIT. Beide Lösungen sind nahtlos in die Virtualisierungsmanagement-Software integriert.

„Die Vorteile von offenen Lösungen haben für uns den Migrationsaufwand mehr als wettgemacht“, so das Fazit von Huiqian Qu, der IT-Verantwortlichen der KAP AG. „Durch die Tool-Auswahl haben wir nicht nur enorme Kosten gespart, sondern auch das Datacenter in einem Zug durchgehend integriert. Auch wenn es am Anfang natürlich einige Schwierigkeiten gab, waren doch die Vorteile vom ersten Tag an deutlich spürbar.“

Mehr Informationen über Infrastrukturlösungen auf Basis von Open Source finden Sie hier: http://www.it-novum.com/infrastructure.html. Gerne helfen wir Ihnen aber auch bei weiteren Fragen. Kontaktieren Sie uns einfach!

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Steffen Rieger – Director Infrastructure & Operations
Steffen Rieger leitet den Bereich Infrastruktur bei it-novum. Das umfasst den strategischen Vertrieb von Open Source Datacenter-Lösungen, den Betrieb der Rechenzentren der Konzerngruppe sowie die Leitung diverser operativer Teams.

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