Der Spürhund: Wie man Systemstörungen schnell identifiziert

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Spürhunde im Gras

Analysetools helfen, Störquellen ausfindig zu machen

Die meisten Administratoren im IT-Sektor hatten schon mal das zweifelhafte Vergnügen, mit einem System- oder Komponentenausfall konfrontiert zu sein. Im schlimmsten Fall, weil die komplette IT-Infrastruktur gestört ist. Im Nachhinein kommt dann die klassische Frage nach den Ursachen. Und der Admin muss sich eingestehen, dass ihm die Ausfallgründe höchstwahrscheinlich nicht bekannt waren. Das lässt sich mit einfachen Mitteln vermeiden.

In großen Strukturen kann es sehr leicht vorkommen, dass mal eine Störung übersehen wird oder dass gar nicht klar ist, welche IT-Services alle betroffen sein könnten. Hat man im Unternehmen eine IT-Dokumentationssoftware wie zum Beispiel i-doit im Einsatz, lassen sich damit genau solche Schwachstellen aufspüren.

In i-doit gibt es für das Auffinden möglicher Störungsquellen das Analysemodul. Als Grundlage für die Analyse dienen die bereits in der CMDB vorhandenen Informationen und Beziehungen. So können leicht alle betroffenen IT-Services identifiziert werden.

Ausfallsimulation als Grundlage für Notfallpläne
Um es aber gar nicht erst zu einem Fehlerbild in der Struktur kommen zu lassen, bietet das Modul die Möglichkeit, einen Ausfall zu simulieren. Dadurch kann man wichtige Bausteine der Infrastruktur identifizieren, bei denen es sich gegebenenfalls lohnt, sie redundant auszulegen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können dann in Notfallpläne einfließen.

Wird in der IT bereits ein Echtzeit-Monitoring eingesetzt, können die Daten direkt in i-doit eingelesen und im Analysemodul verwendet werden. Die Folgen des Ausfalls werden dadurch direkt in einem Service-Baum angezeigt.

Berechnung von IT-Kosten
Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Kosten für die IT- und Business-Services vom Modul berechnen und aufschlüsseln zu lassen. Darunter fallen zum Beispiel die Kosten für Lizenzen, Strom und Wartung. Alle diese Informationen lassen sich auch in Reports zusammenfassen, welche die Daten mit entsprechenden Grafiken visualisieren.

Alles in allem ist das Analysemodul gerade in großen Strukturen von Nutzen. Durch die Ausfallsimulationen können Schwachstellen in der Infrastruktur gefunden und behoben sowie ein besserer Überblick gewonnen werden.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Das Analyse-Modul von i-doit wertet Informationen und Verknüpfungen der CMDB nach sinnvollen Funktionen aus.
  • Gesamtkosten für IT- oder Business-Services können errechnet und nach Lizenz-, Strom-, Wartungs- und Anschaffungskosten aufgeschlüsselt werden.
  • Eine Ausfallsimulation errechnet die theoretische Auswirkung eines Ausfalls und stellt sie grafisch dar.
  • Das Modul kann Monitoring-Echtzeitdaten auslesen. Ihre Auswirkungen werden detailliert im des Servicebaums angezeigt.
  • Durch die Möglichkeit, die Datenqualität zu analysieren und zu bewerten, lassen sich Dokumentationslücken aufdecken.

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Als staatlich geprüfter Techniker für IT-Sicherheitsmanagement kommt Christian Piazzi aus der IT-Security. Bei der it-novum ist Christian Teil des IT-Servicemanagement- und openITCOCKPIT-Teams und berät Kunden bei der Einführung von i-doit, OTRS und openITCOCKPIT. Christian schreibt gerne über sein Wissen und betreibt einen eigenen Blog.
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