Über Steffen Rieger

Steffen Rieger - Director Infrastructure & Operations
Steffen Rieger leitet den Bereich Infrastruktur bei it-novum. Das umfasst den strategischen Vertrieb von Open Source Datacenter-Lösungen, den Betrieb der Rechenzentren der Konzerngruppe sowie die Leitung diverser operativer Teams.

Kein kalter Kaffee: ITIL für den Mittelstand

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ITIL-KuechendiskussionHighlife in unserer Büroküche: die Kollegen diskutieren, ob ITIL sinnvoll und realisierbar ist für den Mittelstand. Zwischen dem Wählen der „Latte Macchiato“-Option und dem Herauskramen des richtigen Teebeutels werden die Standpunkte ausgetauscht. Auf den Punkt gebracht, lauten sie: „ITIL ist mit seinen vielen Prozessen zu komplex und unübersichtlich für KMUs“ und „ITIL kann und soll nicht zu 100% in den Unternehmensprozessen abgebildet werden“. An letzterem seien schon große Unternehmen gescheitert, weshalb sollte sich dann der Mittelstand damit beschäftigen.

Zurück im ruhigen Büro muss ich beiden Seiten Recht zusprechen. Zwar existiert kein „ITIL Lite bzw. Light“ für den Mittelstand, aber auch eine teilweise erfolgte Implementierung von ITIL-Prozessen bringt wesentliche Mehrwerte mit sich. Als wichtig erachte ich dabei – mit Berücksichtigung vorhandener Budgets – den Fokus auf die für das Unternehmen relevantesten Prozesse. Ein Mittelständler ist schlecht damit beraten, mit seinem kleinen IT-Budget ITIL flächendeckend einführen zu wollen. Er sollte sich lieber auf wichtige Prozesse konzentrieren, bei denen eine ITIL-Implementierung wirklich Sinn macht.  zum Artikel

openITCOCKPIT wird mobil…

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06.09.2012ǀ ǀ Monitoring
Startseite der mobile App

Startseite der mobile App

…dank HTML5, Javascript und Phonegap

Egal ob in der Mittagspause oder auf Ibiza am Strand, mit der neuen mobilen App von openITCOCKPIT haben Sie jederzeit und ortsunabhängig die Möglichkeit sich in Ihr System einzuloggen. Somit haben Sie die Kontrolle und den Überblick über alle Hosts und Services, die Sie mit openITCOCKPIT überwachen. openITCOCKPIT Mobile Edition ist für die mobilen Endgeräte iPhone, iPad, Android oder Blackberry verfügbar.  zum Artikel

Quick View: openATTIC in Mehrstandort-Konzepten

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13.07.2012ǀ ǀ AllgemeinCloud

oa-mehrstandortkonzeptVerteilte Umgebungen stellen den Betrieb der IT-Infrastruktur vor eine Vielzahl an Herausforderungen, die sich meist nur durch die Zusammenführung von Applikationen in einem zentralen Rechenzentrum bewältigen lassen.

Prinzip bedingt ist dies jedoch nicht für jeden Dienst möglich. Aufgrund von hoher Bandbreitenbelastung müssen einzelne Funktionalitäten, wie zum Beispiel Datei- und Druckdienste, dennoch dezentral in den entfernten Standorten bereitgestellt werden. Und ebenso wie der Betrieb des Dienstes, muss dann auch die Sicherung der Daten dezentral erfolgen. Dabei sind der Umfang und die Komplexität in der Regel nicht von der Standortgröße abhängig. Ob kleines Außendienst-Büro oder umfangreicher Produktionsstandort – wo Daten vorgehalten werden, müssen Daten gesichert werden.  zum Artikel

openITCOCKPIT & AS/400 Überwachung

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14.06.2012ǀ ǀ Monitoring

open-itcockpit-logoIst diese Konstellation möglich?

it-novum hat in Zusammenarbeit mit AS/400 Experten eine neue Technologie entwickelt, um alle notwendigen Leistungsindikatoren ordnungsgemäß zu überwachen.

Das von IBM seit 1988 weiterentwickelte „System i“ (frühere Namen AS/400, iSeries oder System i5) ist für viele Open Source Dienstleister ein Buch mit sieben Siegeln. Auch wenn die AS/400, wie sie auch heute noch liebevoll von Experten genannt wird, kaum noch aktuelle Erstinstallationen vorweisen kann, schätzen Rechenzentrumsbetreiber die hochperformante und unverwüstliche Architektur und darf nicht mit Missachtung gestraft werden.  zum Artikel

Tickets to go

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otrs-app-Ticketinformationen

Servicemanagement wird mobil: Mit unserer neuen OTRS App können Sie von unterwegs aus zu jeder Tages- und Nachtzeit Ihre Service-Tickets verwalten.

Das Open Ticket Request System (kurz OTRS) wird für die Bearbeitung von Kundenanfragen verwendet. Es ist ein leistungsstarkes System und findet in den vielen Bereichen und Wirtschaftssektoren Einsatz. Da Servicanfragen zu den unterschiedlichsten Zeiten eintreffen können, haben wir uns etwas Neues ausgedacht.
Um Kundendienste und Consultants besser und zeitnaher unterstützen zu können, haben wir eine App für OTRS entwickelt, um das Ticketsystem auch von zuhause oder unterwegs aus nutzen zu können. Die App gibt es für Android und iOS und enthält die folgenden Erweiterungsmodule  zum Artikel

Von PHP 5.3, personalisierbare Dashboards und NetApp-Monitoring

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15.02.2012ǀ ǀ Monitoring

oitc-screenopenITCOCKPIT: Neue Version und NetApp-Plugin

Zahlreiche neue Features wie personalisierbare Dashboards, PHP 5.3-Unterstützung und Hostmassenänderung bringt die neue Version von openITCOCKPIT mit. Außerdem ist jetzt ein Plugin für NetApp-Monitoring erhältlich.

Das NetApp-Plugin für flexibles Tiefenmonitoring

Mit dem neuen NetApp-Plugin erlaubt openITCOCKPIT ein Tiefen-Monitoring der NetApp, das weit über die im SNMP bereitgestellten Werte hinaus reicht. Verwendet wird dabei die von NetApp bereitgestellte API. Sie ist als einheitliche Schnittstelle auf allen NetApps bereits vorhanden und wird stetig weiter entwickelt. Daten mit diesem Detailgrad lassen sich auch über die von NetApp bereitgestellte SSH-Console abfragen. In der Praxis führt das allerding zu zwei Problem
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Open Source-Projekt für Storage Management gestartet

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15.02.2012ǀ ǀ Monitoring

ITN_openATTIC-Logo_fuer_WebNeues vom Dachboden

Alles andere als verstaubt ist unser jüngstes Projekt: openATTIC („offener Stauraum unter dem Dach“) bringt frischen Wind in den Storage Management-Bereich. Präsentiert wird es im Open Source Forum auf der CeBIT.

Effizientes Speichermanagement, ein transparentes System und die volle Kontrolle über Rechnerressourcen. Diese Ziele verfolgen wir mit unserem neuen Open Source-Projekt für Storage Management. Ob wir sie erfüllt haben, können Sie ab dem 3. März selbst testen. Auf der Projektwebseite können Sie sich für einen Testzugang anmelden und uns Rückmeldung geben. Ihr Feedback fließt in den Entwicklungsprozess mit ein, der im Sommer mit dem Release der Version 1.0 einen ersten Meilenstein nimmt.

openATTIC ist als Reaktion auf die „Black Boxes“ der proprietären Anbieter für Storage Management entstanden: Speicherverwaltungssysteme werden von den Herstellern mit immer mehr Features vollgepackt, um ein Argument für die hohen Lizenzkosten zu haben. Die meisten davon braucht man aber für den täglichen IT-Betrieb gar nicht.

openATTIC verfolgt den Ansatz, offenes Storage Management auf Enterprise-Niveau zu bieten: Die Verwaltung von Speicherbereichen ist einfach gestaltet, eine grafische Oberfläche lässt das schnelle Zuweisen von Speicherplatz zu. Hinsichtlich der Funktionen handelt es sich um ein vollwertiges Unified Storage-System. openATTIC bietet hohe Flexibilität durch modulbasierte Weiterentwicklung und zentrale APIs, es ist hardwareunabhängig und garantiert ein umfangreiches Monitoring des Storage-System. Verschiedene Open Source-Tools im Hintergrund sorgen dafür, dass hochperformantes Speichermanagement zur Verfügung stellt.

Nachtrag: Das openATTIC-Projekt ist zusammen mit dem Storage-Bereich der it-novum zum November 2016 an SUSE übergegangen. SUSE wird openATTIC zum Management-Frontend für die Verwaltung von Ceph-Clustern weiterentwickeln.

Offen für Virtualisierung

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27.07.2011ǀ ǀ Cloud

Die Open Source-Lösung KVM macht den Virtualisierungsplatzhirschen Konkurrenz

Auf dem Open Source-Markt für Virtualisierungslösungen tut sich einiges: KVM hat XEN überholt und ist dabei, zur ersten Wahl für Virtualisierung zu werden. Der Grund für den Siegeszug der Kernel-Based Virtual Machine: Die Unterstützung durch starke Partner wie IBM, HP und Intel und der clevere Schachzug von Red Hat, KVM in den Linux-Kernel aufzunehmen. Vereint in der Open Virtualization Alliance wird jetzt der Angriff auf die Platzhirsche Microsoft und VMWare geblasen.

Von der Kernel-Integration profitiert KVM doppelt: Arbeitsspeichermanagement, Scheduling und Hardware-Treiber laufen direkt über den Kernel und das Projekt entwickelt sich gemeinsam mit der Weiterentwicklung des Kernels fort. Interessant ist der neue Hypervisor, der Live-Migration, eine umfangreiche Gastkonfiguration und Memory Overcommitment unterstützt. Damit hat KVM Microsoft einiges voraus. Gegenüber XEN und Hyper-V punktet KVM im Bereich Linux-Distributionen. Was die Konkurrenz im Open Source-Lager betrifft, unterstützt KVM nun auch Solaris und BSD-Distributionen. Die Liste der unterstützten Gastsysteme ist damit ähnlich lang wie die von Xen.

Wer sich einen Überblick über Virtualisierungslösungen und den Funktionsumfang von KVM verschaffen will, kann die vollständige Version meines Artikels im IT Administrator nachlesen.

Wir empfehlen KVM als kostengünstige Option für Einsteiger trotz der kleinen Schönheitsfehler des Hypervisors. Unserer Meinung nach sind die „Must-Haves“ für einen Business-Einsatz vorhanden, außerdem lässt die  Unterstützung durch die großen Player auf eine schnelle Weiterentwicklung hoffen.

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