Analyse des WM-Finales mit Pentaho

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Vom Feeling her ein gutes Gefühl…

Siri auf die Frage, ob wir Weltmeister werden„Ich hab vom Feeling her ein gutes Gefühl.“ So lautete die Antwort von Apple´s Siri auf die Frage, ob Deutschland am Sonntag Weltmeister wird.

Ein gutes Gefühl haben wir auf jeden Fall auch. Trotzdem möchten wir im Vorfeld einen Blick auf die Zahlen des WM-Finales am kommenden Sonntag werfen, um eine gute Prognose zu bekommen. Dazu haben wir die Spieldaten der beiden Finalteilnehmer Argentinien und Deutschland aus dem bisherigen Turnierverlauf betrachtet. Um endlich die Alltagstauglichkeit unserer BI-Lösung zu testen, haben wir für die Analyse den Analyzer von Pentaho verwendet. Analysiert haben wir Tore, Fouls und Pässe. Die Ergebnisse haben wir in einem Enterprise Dashboard zusammengefasst.

Das kombinierte Balken-Linien-Diagramm oben links zeigt die Tore, Gegentore und Torschüsse der beiden Teams in den bisherigen Begegnungen. Daraus geht eindeutig hervor, dass dem deutschen Team bezüglich der Anzahl der geschossenen Tore – nicht erst nach dem historischen 7:1 gegen Brasilien! – niemand etwas vor macht. Beachtlich ist aber auch die Defensive der Argentinier: In der KO-Runde gab es für Argentinien nicht ein einziges Gegentor innerhalb der regulären Spiel- und Nachspielzeit.

Unten links sieht man ein Liniendiagramm, das die Foulstatistiken zeigt. Auffällig hier ist das Achtelfinale von Argentinien gegen die Schweiz. In diesem Spiel wurde das argentinische Team überdurchschnittlich oft gefoult und hat auch vergleichsweise viele Fouls begangen. Insgesamt ist von der Statistik her aber kein unfaires Spiel am Sonntag zu erwarten.
Pentaho-Auswertung Argentinien - DeutschlandDas Heatgrid-Diagramm auf der rechten Seite gibt Auskunft über die Passsicherheit der beiden Mannschaften. Die Größe der Rechtecke zeigt die Anzahl der gespielten Pässe, während die Farbe durch die Passgenauigkeit bestimmt wird. Die Halbfinalspiele von Deutschland und Argentinien scheinen relativ ausgeglichen. Auch im gesamten Turnierverlauf scheinen beide Mannschaft passstark gewesen zu sein. Die deutsche Mannschaft spielt mehr Pässe und hat einige starke Spiele absolviert, so dass wir hier einen leichten Vorteil sehen.

Zusammenfassend sehen wir Deutschland leicht vorne 🙂 und freuen uns, dass man Pentaho auch für die wichtigste Nebensache der Welt einsetzen kann. Wir wünschen der deutschen Nationalmannschaft alles Gute und freuen uns auf den vierten Stern. Nach 24 Jahren ruft er geradezu! Solange haben übrigens auch Brasilien und Italien für den vierten Titel benötigt. Bleibt mir zum Abschluss nur noch zu sagen, „wenn nicht jetzt, wann dann…“.

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Stefan Müller - Director Business Intelligence & Big Data
Nach mehreren Jahren Tätigkeit im Bereich Governance & Controlling und Sourcing Management ist Stefan Müller bei it-novum gelandet, wo er den Bereich Business Intelligence aufgebaut hat. Stefans Herz schlägt für die Möglichkeiten, die die BI-Suiten von Pentaho und Jedox bieten. Er beschäftigt sich aber auch mit anderen Open Source BI-Lösungen. Seine Begeisterung für Business Open Source für Datenanalyse und -aufbereitung gibt Stefan regelmäßig in Fachartikeln, Statements und Vorträgen und als Experte der Computerwoche weiter.
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