Allrounder in der IT Business- und IT-Profi Flavio Curti ist unser neuer Country Manager in der Schweiz

0
29.10.2019ǀ ǀ Nachgefragt

Flavio Curti, Country Manager Schweiz

Flavio Curti, Country Manager Schweiz

Laut Definition ist ein Allrounder im Sport jemand, der nicht eine bestimmte Spielerstellung inne hat, sondern alle Positionen wechselnd einnimmt. Wenn das auch für ein so vielfältiges Feld wie die IT gilt, ist unser neuer Kollege Flavio Curti ein echter Allrounder: während seiner Karriere wechselte er häufig zwischen IT und Business hin und her, von der Softwareentwicklung bis zum Projektmanagement und Geschäftsführung. Seit kurzem leitet er unsere Niederlassung in der Schweiz.

Flavio, wer bist du?
Ich bin ein neugieriger Mensch und probiere gerne neue Sachen aus. Ich lebe in Wädenswil am Zürichsee, fühle mich aber auf der ganzen Welt zuhause. Ein paar Hobbies begleiten mich aber schon eine ganze Weile wie Kochen oder Backen und Lesen. Von Romanen über Sci-Fi bis zu Sachbüchern lese ich eigentlich fast alles, solange ich etwas Neues lernen kann. Im Sommer findet man mich beim Kitesurfen, Tauchen oder Wandern, im Winter zieht es mich zum Skifahren und auf Skitouren, wo mich manchmal meine beiden Söhne begleiten. Ist das Wetter mal schlecht, bin ich in der Küche oder beim Lesen zu finden oder nehme irgendwas auseinander bzw. baue etwas zusammen.

Matterhorn

Nicht nur in der IT ist Flavio ein Allrounder…

Beruflich bin ich seit 21 Jahren im IT-Bereich tätig, davon habe ich jeweils mehrere Jahre in verschiedenen Bereichen verbracht wie Banking, Marketing/Kommunikation und ISP/Telekommunikation. Als Jugendlicher war ich wohl das, was man heute als Nerd oder Hacker bezeichnen würde: mit 13 Jahren habe ich mit dem Programmieren begonnen und kam dann mit dem Internet und Linux/Open Source in Berührung. Nach der Ausbildung zum Anwendungsentwickler bin ich in die Werbung gerutscht, wo ich Webseiten und Online-Kampagnen für große Unternehmen entwickeln und die (erste) Dotcom-Blase hautnah miterleben konnte.

Danach war ich sieben Jahre bei einem Internetprovider, wo ich am Schluss als CTO für die ganze technische Infrastruktur (Hosting und Netzwerk) verantwortlich war. Gerade im Hosting-Bereich haben wir viel mit Open Source-Software gearbeitet und da kam ich auch dem Bereich IT Service Management sehr nahe. Berufsbegleitend habe ich gleichzeitig ein FH-Studium in Allgemeiner Informatik absolviert und mein theoretisches Wissen über IT verbessert.

Danach hatte ich Lust, etwas mehr von der Welt zu sehen, und habe als Berater für die Banken-Standardsoftware Avaloq u.a. in Hong Kong und Singapur gearbeitet. Um mein Wirtschafts- und Führungswissen auszubauen, habe ich gleichzeitig einen MBA in Technologiemanagement an der RWTH Aachen/Hochschule St. Gallen absolviert und unter anderem einen spannenden Einblick in die Industrie erhalten. Nach der Übernahme durch GFT wurde ich 2014 deren Schweizer Geschäftsführer – bis ich wieder Lust auf eine neue Herausforderung bekam 🙂 Und so bin ich jetzt bei der it novum und freue mich darauf, neue, spannende Kunden, Mitarbeiter, Partner, Projekte und Technologien kennenzulernen.

Du warst die letzten 10 Jahre in der Finanz-IT tätig und verfügst über fundiertes Branchenwissen. Wie lassen sich deine Kenntnisse auf andere Branchen übertragen?
Das fällt mir relativ einfach, weil ich schon viele verschiedene Themen und Branchen bearbeitet habe. Neben meiner konkreten beruflichen Tätigkeit verfolge ich die Entwicklungen in der IT in allen Bereichen immer mit. So kann ich auch über aktuelle Themen wie z.B. Analytics fundiert Auskunft geben und unseren Kunden und Partnern als Ansprech- und Sparringpartner dienen.

Kite Surfing

…sondern auch in seiner Freizeit

Während meiner Beratungstätigkeit im Finanzbereich habe ich einige Migrationsprojekte umgesetzt, d.h. ich hatte die letzten Jahre bereits einen gewissen Arbeitsschwerpunkt im Bereich Datenintegration. Auch habe ich viel mit Partnern gearbeitet und versucht (manchmal gelang es sogar 😊), die Bedürfnisse unserer Kunden und Partner mit unseren unter einen Hut zu bringen.

Während meiner Zeit als Geschäftsführer der GFT war der Verkauf weniger technisch und fokussierte mehr auf den Business-Problemen unserer Kunden und dem Entwerfen und Verkaufen umsetzbarer Lösungen. Neben dem Bereich Banken-Standardsoftware betraf dies auch ganz allgemein das Thema Digitalisierung. Und im IT Service Management-Bereich habe ich ja bereits gearbeitet. So würde ich mich als Generalist verstehen, der mit Kunden aller Branchen ihre Probleme in IT-Lösungen übersetzt und sie dann mit unseren Spezialisten umsetzt.

Was planst du in den nächsten Monaten für die Schweiz, auf welche Themen willst du deinen Schwerpunkt setzen?
Die (Neu-)Kundengewinnung möchte ich mehrstufig gestalten. So möchte ich zuerst Kunden aus unserem Partnermanagement ansprechen (Hitachi Vantara, Alfresco, Jedox, Synetics), bevor ich potenzielle Kunden im eigenen Netzwerk identifiziere. Diese werden wir auch auf Veranstaltungen treffen. So plane ich, die Meet&Eat-Reihe einmal im Vierteljahr in der Schweiz durchzuführen und an Events des CHopen, Swiss ICT und TDWI teilzunehmen.

Ein Schwerpunkt wird daneben auch auf Ausschreibungen liegen. Was die Branchen betrifft, so werde ich mich an unseren Top-Referenzen orientieren, also Behörden, Industrie/Zulieferer, Logistik, Retail, Forschung & Entwicklung, Versicherungen, Pharma und natürlich Banking. Ich freue mich sehr auf die zukünftigen Projekte und auf die Zusammenarbeit mit den KollegInnen aus Österreich und Deutschland!

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Tags: , , ,

Michael Kienle - Geschäftsführer
„Open Source gehört in die Business-Welt und nicht in die Technologieecke“ – die Auffassung von Open Source als Business-Thema hat Michael Kienle maßgeblich mitentwickelt. Als ehemaliger Chief International Officer für die Open Source Business Foundation und Geschäftsführer eines SAP- und Open Source-Beratungsunternehmens gehört Michael zu den führenden Köpfen in der Open Source-Welt.
Webprofile von Michael: Twitter, XING, LinkedIn